Margaritas, Esther: Meeresspalte
Margaritas, Esther: Meeresspalte
Gedichte. Hrsg. von Pablo Jofré. Aus dem chilenischen Spanisch von Nora Zapf.
Köln: parasitenpresse, 2025. 84 S., br., 12,00 €
O: Abertura de mar. Buenos Aires 2022.
978-3-98805-069-4
Die chilenische Dichterin Esther Margaritas fürchtet sich nicht vor den Elementen: Die Schriftstellerin und Trans-Aktivistin stellt Begehren und Tod in den Mittelpunkt der Textualität dieser gesammelten Gedichte (2016–21) – und daraus wächst eine Wut, die stolz, queer, körperlich, politisch und erotisch existenziell ist. Diese Meeresspalte ist Liebe und Angst, ineinander verschlungen, und zugleich ein Manifest gegen strukturelle Ausgrenzung und für Kreativität mitten im Augenblick der Lust. (Pablo Jofré)
(Verlagsinformation)
Nora Zapf, geboren 1985 in Paderborn, ist Lyrikerin und Übersetzerin aus dem Portugiesischen und Spanischen. Sie arbeitet als Literaturwissenschaftlerin an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ihre Lyrik erschien bisher in Anthologien und Zeitschriften, ein kleines Bändchen wurde 2018 veröffentlicht und 2021 erschien ihr vorerst letzter Gedichtband. Für die Übersetzung: Sor Juana Inés de la Cruz: „Erster Traum“ bekam sie 2025 den Scheerbart-Preis für Lyrikübersetzung. Sie forscht zu Unterwelten in der Lateinamerikanischen Prosa. Für die parasitenpresse übersetzte sie zuletzt „Zur Uneit Winter" von Valeria Correa Fiz. Nora Zapf lebt in München.
Die Autorin:
Margaritas, Esther

