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Neruda Poesiealbum 2 KopieNeruda, Pablo: [Gedichte]
Auswahl [und Nachwort] von Fritz Rudolf Fries.
Nachdichtung von Erich Arendt, Klaus Laabs und Fritz Rudolf Fries.
Mit einer Grafik von Núria Quevedo.
Wilhelmshorst: Märkischer Verlag, 2012. Poesiealbum 53. 31 S., geh, 4,00 €.
978-3-931-329-53-2


Neruda verwandelt alles, was ihn umgibt, alles, was ihm widerfährt, in Gedichte zu Dingen und Ereignissen sowie deren gegenseitige Verflechtungen. Gebilde von großartiger Schönheit, aus Sinnlichkeit und Vernunft, eröffnen den Blick auf die Grundrisse des Lebens. Dieses Leben mit seinen erfüllten oder verlorenen Träumen, seinen Hoffnungen, aber auch seiner Härte und seinen Kämpfen, ist die literarische Version des gestrigen, des heutigen und des morgigen Tages. (Verlagsinformation)
Aus dem Poesiealbum 53, 1972 und in zweiter, ergänzter Auflage 1973 erschienenen Heft des Verlags Neues Leben, wurden zwei Übertragungen von Erich Arendt übernommen – alle übrigen Titel sind für diese Auflage aus verschiedenen Quellen neu ausgewählt und zusammengestellt von Fritz Rudolf Fries. Bei zwei Gedichten handelt es sich um Erstübertragungen von Klaus Laabs. 

Der Autor:

Neruda Santiago 2011Pablo Neruda (eigentlich Ricardo Eliezer Neftalí Reyes y Basualto) wurde am 12.7.1904 in Parral, in Chile geboren.
Er schrieb seit seinem 14. Lebensjahr Gedichte und gewann mit 16 Jahren bei einem Dichterwettbewerb den ersten Preis. Neruda studierte Französisch, wurde mit 24 Konsul, ein Amt, das er bis 1936 in verschiedenen Ländern ausübte. Er half der spanischen Republik im Bürgerkrieg und organisierte die Auswanderung spanischer Flüchtlinge nach Chile. von 1948 bis 1952 war er im Exil. 1971 erhielt er den Literatur-Nobelpreis.
Seine Werke zeichnen sich durch eine schier unerschöpfliche Phantasie, eine gewaltige Sprachkraft und Sinnlichkeit aus. In Chile ist er im Volk lebendig wie keiner, Analphabeten rezitieren seine langen Oden.
Pablo Neruda starb am 24.9.1973 in Santiago, zwei Wochen nach dem blutigen Putsch der Militärs.
(Foto: Mauerbild in Santiago. © K. Küpper)

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